am 06. November 2010 im Bentheimer Wald
Die Schweißprüfung des Deutschen Teckelklubs von 1888 e.V. (DTK), Landesverband Weser-Ems, Gruppe Emsland e.V., ist eine der wichtigsten Prüfungen für Teckel, um eine Anerkennung als Jagdgebrauchshund zu erlangen. Sinn der Schweißarbeit ist das Suchen und Auffinden von verletztem, d. h. krankem Wild durch den Jagdhund, wenn sich das Wild nach einem Schuss oder nach einem Verkehrsunfall noch außer Sichtweite entfernen konnte. Das Jagdrecht schreibt deshalb für jedes Jagdrevier vor, dass ein brauchbarer Jagdhund zur Verfügung stehen muss. Bei der Schweißprüfung muss der Hund selbständig an einer mindestens 6 m langen Leine beim Verfolgen der künstlichen Schweißfährte erkennen und anzeigen, wo sich Spuren des kranken Wildes in Form von Blut (Schweiß), Haaren, oder Geweberesten auf der Fährte finden lassen. Für Teckel soll die Schweißfährte zwischen 1.000 und 1.200 lang sein, im Wald liegen und ihr Verlauf muss möglichst 3 etwa rechtwinklige Wendungen, die einem natürlichen Wundbett entsprechen sollen, nehmen. Die Fährte wird am Tag zuvor mit nicht mehr als einem Viertelliter Wildschweiß gelegt (getropft oder gespritzt). Für eine Teilnahme an der Schweißprüfung ist die Schussfestigkeit des Teckels Voraussetzung. Ohne vorheriges Üben ist kaum Prüfungserfolg auf der Schweißfährte zu erwarten. Es sind intensive Übungen für den Hund und auch für den Hundeführer, der am Verhalten des Hundes erkennen muss, ob er sich auf der Fährte befindet. In der Regel ist damit eine „Totsuche“ simuliert, bei der in der Prüfung das Wild am Ende der Fährte durch eine Wilddecke oder Schwarte ersetzt ist. Für den Hund bedeutet es nichts anderes, als kranke Beute (potentielle Nahrung) zu suchen und zu finden. Diese Neigung macht sich der Jäger zu nutze. Es kann auch in der Realität bedeuten, dass krankes, d. h. verletztes Wild von seiner Qual durch einen Fangschuss erlöst wird.
Für die Prüfung am Samstag dem 06. November 2010 waren 4 Teckel angemeldet. Bei zwischendurch starken Regenfällen und viel Ablenkung für die Hunde durch Verleitfährten (frische Wildfährten), bestanden unter den kritischen Augen der 3 prüfenden Richter 2 Teckel die Schweißprüfung. Richter waren Herr Klaus-Bernd Schnieder (Richter-Obmann) aus Hasbergen, Herr Heinz Künne aus Warendorf und Herr Gerd Hopmann aus Emsbüren vom Jagdgebrauchshundeverband (JGHV). Prüfungsleiter war der Obmann für den Jagdgebrauch der DTK Gruppe Emsland e. V., Herr Heinrich Vrielink aus Nordhorn.
Der Prüfungsverlauf wurde auf den langen, durch das schwierige Gelände noch länger erscheinenden Fährten, zudem begleitet durch starke Niederschläge und dadurch stark wasserführenden Bachläufen für die Teckel, ihre Führer und die Richter zu einer nassen Herausforderung. Zwei Teckel waren durch frische Verleitfährten so abgelenkt, dass sie lieber gestöbert hätten. Der Versuch zu Stöbern ist eine in der Schweißprüfung absolut störende jagdliche Eigenschaft, die bewirkte, dass zwei der kleinen Jagdhunde das Prüfungsziel nicht erreichten. Umso höher ist zu bewerten, dass zwei Teckeln jeweils ein 1. Preis zugesprochen werden konnte.
Tagessiegerin wurde mit 92 Punkten im 1. Preis die Kurzhaarteckelhündin Unke vom Escherberg - genannt Mücke Besitzer und Führer: Rudolf Lammers, Lünne Ebenfalls 92 Punkte im 1. Preis erreichte die Rauhaarteckelhündin Jersey-Lola von der Wallreckte – genannt Lola Besitzerin und Führerin: Steffanie Lamberts, Gölenkamp
Dank gilt den Richtern, Ausrichtern und nicht zuletzt Herrn von Brockhausen von der Fürstlich Bentheimschen Forstverwaltung für das Bereitstellen des Prüfungsreviers im Bentheimer Wald.
Ein Dankeschön auch an Ursel und Manfred Dauber, sowie an Tineke Hakkenes, die mit heißem Kaffee und Brötchen für eine willkommene Pause sorgten.
Hedda Krum
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am Sonnabend, 09.10.2010, der DTK Gruppe Emsland e.V.
Zur diesjährigen Spurlautprüfung trafen sich am Sonnabend, 09.10.2010 in Hoogstede an der großen Backsteinkirche die 4 zur Prüfung angemeldeten Teckel mit ihren Führern, sowie Begleiterinnen und Begleitern. In diesem Jahr war auch wieder ein Teckel aus den Niederlanden dabei. Pünktlich um 09:00 Uhr eröffnete der Prüfungsleiter, Heinrich Vrielink, mit einer kleinen Begrüßungsansprache die Spurlautprüfung. Als Richter waren angereist: Wilhelm Bathelt aus Varel, Werner Dawils aus Meppen und Dr. Michael Harms aus Bohmte. Von der Gruppe Emsland e.V. nahmen außerdem an der Prüfung teil: die 2. Vorsitzende, Ursula Dauber, Schriftführer, Manfred Dauber, Kassenwart, Martin Berg, Obfrau für die niederländischen Mitglieder, Tineke Hakkenes, sowie die Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit, Hedda Krum. Nach ein paar Worten von Frau Dauber fuhren alle Anwesenden ins Jagdrevier Hoogstede. 3 Teckel muss zuerst noch die Schussfestigkeitsprüfung ablegen. Diese Prüfung verlief reibungslos und alle Prüflinge bestanden.
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Tagessieger Hans-Jürgen Keen
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Dann ging es ins Feld auf die „Hasensuche“. Bei strahlendem Oktoberwetter drückte sich so mancher Hase von weitem und im Stillen davon. Es musste manches Feld abgegangen werden. Aber am Ende bekam jeder Hund seine Hasenspur und konnte seine Verfolgung lautstark dokumentieren. Alle Hunde bestanden die Spurlautprüfung. Tagessieger mit der vollen Punktzahl (100) wurde Thekla von Sunderhaar FCI, Führer Hans-Jürgen Keen. Auch einen 1. Preis belegte mit 94 Punkten: Zoya v. Neunten Weinberg, genannt Lotte, Führer Dr. Thomas Altwein. Es konnte noch ein 2. Preis Jugend und ein 3. Preis vergeben werden. Der jüngste teilnehmende Teckel war erst 5 Monate alt.
Im „Suchenlokal“ Heilemann in Wietmarschen erfolgte der Abschluss der Spurlautprüfung mit der Übergabe der Urkunden und dem gemeinsamen Essen.
Den Revierinhabern gebührt Dank und Anerkennung dafür, dass sie die Spurlautprüfung in dem für diesen Zweck günstigen Revier ermöglicht haben.
Hedda Krum Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit
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Verhaltensbeurteilung bei Teckeln.
Ab dem 1.Januar 2010 ist eine Voraussetzung für die Zucht mit Teckeln aller 9 Teckelrassen eine Verhaltensbeurteilung durch einen Zuchtrichter.
Diese Verhaltensbeurteilung wurde am Sonntag, dem 07. Februar 2010, auf dem Hundeplatz „Crazy Dogs“, Nordhorn Goorstiege, durchgeführt.
Der Richter,Dr. Harms, Bohmte, begutachtete bei 33 Hunden - das Verhalten bei Geräuschen - das Verhalten bei der Tischbewertung - das Verhalten bei der Gebisskontrolle a) durch den Richter b) durch den Hundeführer - das Verhalten im Vorführring. Alle 33 Hunde haben die Verhaltensbeurteilung bestanden.
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